Fördern
Seit ihrer Gründung 1986 durch deutsche Demenzforschern und Ärzte in Heidelberg hat sie ein Vielzahl von Forschungsprojekte gefördert.
Im Zeitraum von 1987 bis 2010 förderte die Hirnliga 76 Projekte hier die -> Liste der von der Hirnliga 1987 bis 2010 geförderte Forschungsprojekte
Nach 2010 gingen die Spenden so stark zurück, das eine Förderung von Forschungsprojekten nicht mehr möglich war. Mit Unterstützung eines professionellen deutschen Unternehmens für die Spendergewinnung verfügt die Hirnliga über mehr Fördermittel und kann seit 2025 eine Vielzahl von Föderungen durchführen.
Forschungsstipendium der Hirnliga
Im Unterschied zu anderen Forschungsförderern steht bei der Hirnliga die Förderung der klinischen Forschung am Patienten im Mittelpunkt.
Ein Forschungsstipendium fördert Projekte der klinisch-wissenschaftlichen Forschung mit insgesamt 300.000,00 € über eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren.
Ziel des geförderten Projektes muss sein die Diagnostik und/oder Therapie der Alzheimererkrankung sichtbar und nachhaltig zu verbessern.Im Bereich der diagnostischen Früherkennung können Projekte zur ersten Anwendung von innovativen neuen Verfahren bis zur Validierung existierender Verfahren zur Förderung kommen. Im Bereich der Therapie sind besonders Projekte mit originellen pharmakologischen Strategien aufgerufen sich zu bewerben.Methodisch können neue Daten im Rahmen einer klinischen Studie generiert werden. Ebenso kann im Sinne einer Auswertungsförderung auf bereits vorhandene Daten- und Biomaterialien zurückgegriffen werden.
Hier finden sie Vorstellungsvideos der aktuell geförderten BewerberInnen:
Gloria Biechele
Hanna Huber
Hirnliga-Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten
Seit 1993 verleiht die Hirnliga zur direkten Unterstützung und Anerkennung der wissenschaftlichen Arbeit der ForscherInnen den Hirnliga-Forschungpreis. Der mit € 10.000,00 dotierte Hirnliga-Forschungspreis wird für hervorragende wissenschaftliche Forschung, die neue Aspekte zur Klinischen Erforschung neurokognitiver Störungen, insbesondere zur Alzheimer Krankheit, vergeben.
-> Hier finden sie die Liste der Preisträger des Hirnliga-Forschungspreises seit 1993.
Hier stellt der Preisträgers 2025 Dr. Patrick Öckl aus Ulm seine Arbeit vor:
Patrick Öckl
Hirnliga-Promotionsstipendien
Um mehr junge Nachwuchs-Wissenschaftler*innen für die Alzheimerforschung zu gewinnen vergibt die Hirnliga für wissenschaftlich hochwertige Promotionsarbeiten mit Fokus auf Demenz Hirnliga-Promotionsstipendien. Dies umfasst Jahresstipendien an medizinische Doktorand*innen für anspruchsvolle, arbeitsintensive klinische oder experimentelle Forschung mit klinischem Bezug auf dem Gebiet der kognitive Störungen und Demenz mit Schwerpunkt Alzheimer Erkrankung. Das Stipendium dient qualifizierten Studierenden dazu sich auf ihre wissenschaftliche Arbeit zur Durchführung herausragender Promotionsarbeiten zu konzentrieren.
Die Förderung beträgt 1.000 Euro/Monat (ca. aktueller Fördersatz für Medizindoktorand*innen der DFG) und beläuft sich auf ein Jahr (insgesamt 12.000€)
Hier finden sie Vorstellungsvideos der geförderten BewerberInnen:
Celine Röder
Artemis Sakoula-Kaffee
Charlotte Mack
Sharie Kossatz
Ameera Sabha
Ali Chitsaz
Estera Popescu
Felix Michalik
Hier finden sich alle Informationen und Antragunterlagen -> zu den Hirnliga-Promotionsstipendien
Dionys-Buckel-Alzheimer-Forschungspreis.
Der Preis mit 5.000 Euro dotierte Preis wird jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis 35 Jahre) aus dem deutschsprachigen Raum zugesprochen, die durch eine oder mehrere Veröffentlichungen in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften mit Peer Review in den letzten zwei Jahren einen herausragenden Beitrag auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung – insbesondere der klinischen Forschung – geleistet haben.
Hirnliga-Nachwuchs-Reisestipendium
Gerade in den Zeiten der Digitalisierung und Kommunikation über das Internet hat das persönliche Kennenlernen und der Austausch vor Ort einen unschätzbaren Wert etwa bei:
- dem Aufbau internationaler Forschungskooperationen
- der Projektentwicklung (z. B. Drittmittelanträge, multizentrische Studien)
- dem Erlenen von Untersuchungsmethoden in spezialisierten Zentren (z. B. Biomarker, Bildgebung, Versorgungsforschung)
- der Datenerhebung oder Archiv-/Registerarbeit
- sowie der persönlichen Präsentation eigener, begutachteter Forschungsarbeiten
Das Stipendium unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei wissenschaftlich begründeten Reisen, die einen messbaren Beitrag zur Weiterentwicklung der Demenzforschung leisten.Gefördert werden ausschließlich Reisen mit klarer wissenschaftlicher Zielsetzung und dokumentierbarem Erkenntnisgewinn.